Exhaustion – S/T Demo (Dog Knights/COF)

Das Cover hat durch die umschlungene mittelalterlich anmutenden Schrift die selbe Ikonografie wie das Cover von Hollow Crown (Architects). Mit deren modernen Metalcore gibt es aber wenig Gemeinsamkeiten. Exhaustion sind sowas wie die Nachfolgeband von Throats und so klingen sie auch. Throats waren großartig und deren Album/EP für mich eines der besten Hardcore-Releases aller Zeiten. Die hören sich grob beschrieben an wie eine primitivere Version von Converge. Klar, Converge wird nicht der einzige Einfluss gewesen sein. Wenn man so will, sind sie in der Tradition des typischen UK-Crust-Grindcore. Einerseits beinhalten Exhaustion die Chaoscoreraserei des Throats-Albums, andererseits drängt sich mir der Eindruck auf, dass die Demo-EP eine Sparversion des früheren Outputs darstellt. Das trifft es nicht wirklich. Exhaustion klingen teils noch ungehemmter. Trotzdem halt nicht mehr so geil. Tremolo-Picking ist zu Zeiten wo jede dritte Hardcore-Band mit Black Metal rumspielt mir über. Aber diese wunderbar theatralischen Momente, plötzlichen Breaks, irren Licks sind wieder da. Der entmenschlichte Gesang könnte passender nicht sein. Das Aufheulen in „Conceit“ ist beispielsweise großartig. Und die 7inch zeigt, dass brootaler Hardcore ohne Sludge-Brimborium auskommt.

Bandcamp

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